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Ich vermisse dich unglaublich 

Du warst immer für mich da. Du warst es, der ich damals  als erste anvertraut habe,  dass ich schwanger bin. Noch vor meiner Mutter.

Du warst es, zu der ich immer kommen konnte, wenn ich ein Problem hatte.

Du warst es, mit der ich von einem Café ins nächste zog und Kaffee für Kaffee trank.

Du warst es, mit der ich meine Sammlung,  meiner Ohrringe, stetig erweitert habe.

Du warst es, die meinen schwarzen Humor verstanden hat, denn du hattest selbigen.

Du warst es, die vor kurzem gesagt hat, du hast nicht vor zu sterben. Das passt nicht in deinen Plan vom Leben.

Du warst es, die bei meinem letzten Besuch gesagt, ich soll nicht so schauen, wir sehen uns noch oft wieder.

Du hast es versprochen.

Vor zwei Tagen wollten wir telefonieren.  Du meldest dich, hast du gesagt.

Aber es kam nichts. Gestern hast du geschrieben, wir telefonieren die Tage…

Jetzt ist es zu spät.

Heute die Nachricht. Du bist gestorben. Und ich konnte es nicht glauben. Ich glaube es noch immer nicht. Ich will es nicht glauben. Immer wieder sehe ich mir die letzten Worte,  von unserem WhatsApp Verlauf an…

wir telefonieren die Tage 

Und ich bereue es so sehr, dass ich nicht einfach angerufen habe.

Du warst nicht nur meine Tante. Du warst viel mehr für mich. Du warst wie eine Mutter für mich. Und du wirst mir so unendlich fehlen.

Danke. Danke für alles.

😢

Neues Jahr …

Neuer Versuch ….

Im letzten Monat, des letzten Jahres , startete ich einen letzten Versuch das Glück zu finden. Er war nett. Zu nett. Er war ehrlich. Zu ehrlich? Das was er mir in zwei Stunden des Treffens erzählt hat, Respekt. Aber wollte ich so viel Ehrlichkeit direkt wirklich?! Ich habe mich immer über die Unehrlichkeit beschwert, die mir entgegengebracht wurde, das stimmt schon. Aber muss man wirklich beim ersten treffen, alle seine Leichen aus dem Keller holen? Ich weiß nicht so recht. 😕

Wobei seine Ehrlichkeit nicht das war, was mich davon abhielt, ihn noch einmal wiederzusehen . Eher seine nette Art.  Sicher, mein Bedarf an Mister Wrong ist mehr als gedeckt, aber jemanden der zu allem ja und amen sagt, den brauche ich auch nicht. Und jemanden, der von mir erwartet, dass ich ihn nach einem Treffen, auf irgendeine  Weise emotional an mich heran lasse, der ist bei mir komplett falsch. So in etwa hab ich ihm das auch gesagt, und er verschwand auf nimmer wiedersehen.

Shit happens – again.

Neues Jahr … Neuer Versuch?!

So langsam aber sicher, geht mir das allein sein auf das Gemüt, vorsichtig ausgedrückt.

 

Was bedeutet Liebe?

Was ist Liebe?

Bedingungsloses Vertrauen? Grenzenlose Zuneinung?

Das Gefühl zu spüren, etwas Besonderes zu sein? Geliebt zu werden, wie man ist?

Verstanden zu werden, ohne etwas zu sagen? Geborgenheit zu fühlen?

Zu wissen, dass man angekommen ist, wo man hingehört? Zu erfahren, dass mehr als dies nicht geht.

Wärme und Nähe zu spüren? All das zu geben, was man bekommt?

Sehnsucht und Verlangen nach dem anderen tief in sich zu fühlen?

Angst um jemanden zu haben?

Trauer und Wut zu empfinden, wenn es vorbei ist?

Optimismus, dass alles gut wird?

Ein Chaos der Gefühle?

Verzweiflung, wenn man liebt und nicht geliebt wird?

Einsamkeit, obwohl man nicht alleine ist?

Enttäuschung und Hilflosigkeit und Hass?

Fühlen wir uns beschützt, wenn wir geliebt werden?

Macht sie uns ungeduldig?

Sind wir ohne die Liebe innerlich  leer und verloren?

Bedeutet es zu Lieben, wenn man leidet und Schmerz fühlt?

Liebe kann man nicht in Worte fassen.

Liebe muss man fühlen, erleben und manchmal auch erleiden. Jeder Mensch, der aus tiefsten Herzen liebt oder geliebt hat, kennt die wahre Bedeutung von Liebe!

Es wird Zeit

Es sollte einem egal sein. Denn eigentlich hatte man sich nichts gemeinsam aufgebaut. Dazu gab es keine gemeinsame Zeit. Aber es waren die Worte, die einem gegeben wurden. Die gesprochenen, die geschriebenen. Man selbst hat immer und immer wieder daran gezweifelt. Bekam aber von hier und da gesagt:

Hör auf alles in Frage zu stellen. Hör auf so misstrauisch zu sein. Genieße es. Mach den Kopf aus. Lass es einfach zu…

Danke. Für einen kleinen Augenblick, hat man es zugelassen. Zugelassen, dass man den Worten glauben schenkte.  Die Zweifel beiseite geschoben hatte. Es zugelassen, dass der andere einem Näher kommt. Und? Hat es was genützt? Nein.

Jeden Tag hackt man sich die Finger ab, um ihm nicht zu schreiben. Jeden Tag redet man sich ein, dass man keinen Grund hat, da zu sein, wo man sich nun befindet. Keinen Grund dazu hat morgens aufzuwachen, mit Tränen in den Augen. Und jeden einzelnen verdammten Tag, möchte man einfach nur eine Antwort auf das warum.

Vergiss ihn. Er ist es nicht wert.

Auch das weiß man selbst. Und man wird sauer. Sauer auf sich selbst, weil man noch immer an ihn denkt. Über ihn nachdenkt. Sich beim Lächeln erwischt, bei dem Gedanken an ihn.  Sich die Frage stellt, ob er eventuell auch noch an einen denkt, oder ob man aus seinem Leben schon verschwunden ist.

Und man möchte nicht mehr, als dass es aufhört. Die Gedanken. Die Tränen. Das Lächeln. Die Fragen. Das Warum.

Alles was man sich wünscht, ist das Glück zu finden. Ein Glück ohne f-uOberflächlichkeit. Ohne Lügen. Ohne Selbstverständlichkeit. Ohne allein zu sein, obwohl man nicht alleine ist.

Es wird Zeit. Zeit einen Weg zu finden, dass er im eigenen Leben keine Rolle mehr spielt.

Treat me like an option

and i´ll find someone

who will make me a priority ….

……  one of these days ……

 

 

Und dann kommt die Frage

Den ganzen Tag über, wird man immer wieder, durch irgendwelche Kleinigkeiten, an ihn erinnert. Aber da man Beschäftigung hat, schiebt man anachtslle Gedanken beiseite. Und wenn man sich doch einen Augenblick mit diesem beschäftigt, denkt man nur, er hat einen eh nicht verdient, also weg mit dem Gedanken.

Doch abends im Bett, wenn man einfach nur schlafen will, fängt es an, mit dem Warum? So viele Fragen, die alle mit warum beginnen. Und der einzige Mensch, der sie beantworten könnte, tut es nicht.

Hatte man auch schon alles. Und man gehört nicht zu den Menschen, die wirklich gut damit leben können, ohne eine Antwort auf das – Warum – zu bekommen. Mit Antworten darauf, könnte man einfacher damit abschließen. Selbst wenn die Antworten, absolut nicht so ausfallen würden, wie man sich vielleicht wünscht. Selbst wenn die Antworten, einen noch mehr verletzen würde.

Aber man hätte Antworten.  Doch die Genies, die man sich so an seine Seite holt, bevorzugen zu schweigen und die Antworten für sich zu behalten.

Danke hierfür.