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Auf den Tag…

Genau, vergingen drei Monate – zwischen dem ersten Treffen und der Feststellung : Yeah, er ist ein Arschloch.

Er hat vielleicht nicht gelogen. Er hat mich nie versetzt.  Aber er hat das getan, was ein Mann nur einmal bei mir macht und nie wieder.

Er hat mir ins Gesicht geschlagen. Und nicht nur das. Er tat mir auch anderweitig weh und hörte auch nicht auf, als ich sagte, lass es. Du tust mir weh.

Und zwar aus dem einfachen Grund, das er einen blöden Spruch abgelassen hat und ich Contra gab. 

Und dann traut er sich, einen Tag später , nachdem ich meine sieben Sachen gepackt habe und gegangen bin,  auch noch zu fragen, welche Laus mir über die Leber gelaufen ist. 

Das war dann für 2016 mein letzter Versuch.

Mein Bedarf an Arschlöchern ist definitiv gedeckt. 

Was bedeutet Liebe?

Was ist Liebe?

Bedingungsloses Vertrauen? Grenzenlose Zuneinung?

Das Gefühl zu spüren, etwas Besonderes zu sein? Geliebt zu werden, wie man ist?

Verstanden zu werden, ohne etwas zu sagen? Geborgenheit zu fühlen?

Zu wissen, dass man angekommen ist, wo man hingehört? Zu erfahren, dass mehr als dies nicht geht.

Wärme und Nähe zu spüren? All das zu geben, was man bekommt?

Sehnsucht und Verlangen nach dem anderen tief in sich zu fühlen?

Angst um jemanden zu haben?

Trauer und Wut zu empfinden, wenn es vorbei ist?

Optimismus, dass alles gut wird?

Ein Chaos der Gefühle?

Verzweiflung, wenn man liebt und nicht geliebt wird?

Einsamkeit, obwohl man nicht alleine ist?

Enttäuschung und Hilflosigkeit und Hass?

Fühlen wir uns beschützt, wenn wir geliebt werden?

Macht sie uns ungeduldig?

Sind wir ohne die Liebe innerlich  leer und verloren?

Bedeutet es zu Lieben, wenn man leidet und Schmerz fühlt?

Liebe kann man nicht in Worte fassen.

Liebe muss man fühlen, erleben und manchmal auch erleiden. Jeder Mensch, der aus tiefsten Herzen liebt oder geliebt hat, kennt die wahre Bedeutung von Liebe!

Es wird Zeit

Es sollte einem egal sein. Denn eigentlich hatte man sich nichts gemeinsam aufgebaut. Dazu gab es keine gemeinsame Zeit. Aber es waren die Worte, die einem gegeben wurden. Die gesprochenen, die geschriebenen. Man selbst hat immer und immer wieder daran gezweifelt. Bekam aber von hier und da gesagt:

Hör auf alles in Frage zu stellen. Hör auf so misstrauisch zu sein. Genieße es. Mach den Kopf aus. Lass es einfach zu…

Danke. Für einen kleinen Augenblick, hat man es zugelassen. Zugelassen, dass man den Worten glauben schenkte.  Die Zweifel beiseite geschoben hatte. Es zugelassen, dass der andere einem Näher kommt. Und? Hat es was genützt? Nein.

Jeden Tag hackt man sich die Finger ab, um ihm nicht zu schreiben. Jeden Tag redet man sich ein, dass man keinen Grund hat, da zu sein, wo man sich nun befindet. Keinen Grund dazu hat morgens aufzuwachen, mit Tränen in den Augen. Und jeden einzelnen verdammten Tag, möchte man einfach nur eine Antwort auf das warum.

Vergiss ihn. Er ist es nicht wert.

Auch das weiß man selbst. Und man wird sauer. Sauer auf sich selbst, weil man noch immer an ihn denkt. Über ihn nachdenkt. Sich beim Lächeln erwischt, bei dem Gedanken an ihn.  Sich die Frage stellt, ob er eventuell auch noch an einen denkt, oder ob man aus seinem Leben schon verschwunden ist.

Und man möchte nicht mehr, als dass es aufhört. Die Gedanken. Die Tränen. Das Lächeln. Die Fragen. Das Warum.

Alles was man sich wünscht, ist das Glück zu finden. Ein Glück ohne f-uOberflächlichkeit. Ohne Lügen. Ohne Selbstverständlichkeit. Ohne allein zu sein, obwohl man nicht alleine ist.

Es wird Zeit. Zeit einen Weg zu finden, dass er im eigenen Leben keine Rolle mehr spielt.

Treat me like an option

and i´ll find someone

who will make me a priority ….

……  one of these days ……

 

 

Und dann kommt die Frage

Den ganzen Tag über, wird man immer wieder, durch irgendwelche Kleinigkeiten, an ihn erinnert. Aber da man Beschäftigung hat, schiebt man anachtslle Gedanken beiseite. Und wenn man sich doch einen Augenblick mit diesem beschäftigt, denkt man nur, er hat einen eh nicht verdient, also weg mit dem Gedanken.

Doch abends im Bett, wenn man einfach nur schlafen will, fängt es an, mit dem Warum? So viele Fragen, die alle mit warum beginnen. Und der einzige Mensch, der sie beantworten könnte, tut es nicht.

Hatte man auch schon alles. Und man gehört nicht zu den Menschen, die wirklich gut damit leben können, ohne eine Antwort auf das – Warum – zu bekommen. Mit Antworten darauf, könnte man einfacher damit abschließen. Selbst wenn die Antworten, absolut nicht so ausfallen würden, wie man sich vielleicht wünscht. Selbst wenn die Antworten, einen noch mehr verletzen würde.

Aber man hätte Antworten.  Doch die Genies, die man sich so an seine Seite holt, bevorzugen zu schweigen und die Antworten für sich zu behalten.

Danke hierfür.