Schlagwort-Archive: Geborgenheit

Vier Uhr morgens… 

Neben mir liegt ein wundervoller Mann und ich kann an nichts anderes denken,  als die Frage, wann auch er sich als Arschloch outet. 

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Einsam nach kurzer Zeit

Klar war, dass er wieder gehen muss. Klar war einem, dass es nicht einfachfallen wird. Und doch hat man innerlich gehofft, dass es nicht ganz so scheiße wird. Und natürlich wurde die Erwartung nicht erfüllt.

„Erwarte immer das schlimmste, dann kann es nur besser kommen“ …

… heißt es doch. Es ist nicht besser gekommen. Er stieg ins Auto, man drehte sich um und schon liefen die ersten Tränen.  Schon als man aufwachte, war einem zum heulen zumute.  Aber man riss sich zusammen, versuchte zu lächeln, was aber nicht wirklich gelang. Schaffte es aber immerhin nicht loszuheulen.

Man kennt das Gefühl jemanden gehen zulassen, Einsam nach kurzer Zeit weiterlesen

One Night Stands – so denke ich heute darüber

Vor einiger Zeit, eventuell schon einige Zeit mehr, habe ich mich hier zum Thema One Night Stand geäussert. Und nachdem ich mir das Geschreibe noch mal durchgelesen habe, muss ich feststellen …seltsam, wie ich inzwischen darüber denke. Eigentlich komplett anders.

Ich schrieb, dass mir niemand bekannt ist, für den Sex an letzter Stelle steht. Nun ist mit jemand bekannt. One Night Stands – so denke ich heute darüber weiterlesen

Kuscheln

Ich denke niemand wird es abstreiten, dass Sex eine der besten „Erfindungen“ überhaupt ist. Keine Frage. Aber Kuscheln zähle ich – für  mich – mit zu den schönsten Dingen. Ich stelle es nicht hinter den Sex, ich würde es auf die gleiche Stufe stellen. Wenn nicht sogar manchmal höher.

Es gibt einfach Momente, Augenblicke – in denen Kuscheln das Beste überhaupt ist. Wenn man einfach nur da liegt. Eng aneinander gekuschelt. Den Moment genießen. Die Ruhe. Die Wärme des anderen. Das Gefühl der Geborgenheit. Der Zuneingung. Das Gefühl, dass alles perfekt ist, so wie es ist. Und dass man alles hat, was man sich wünscht.

Und es gibt Augenblicke in meinem Leben – da fehlt mir das Kuscheln mehr als der Sex. So gesehen fehlt mir der Sex eigentlich garnicht – das ist aber ein anderes Thema. Es ist das Kuscheln das mir fehlt. Jeden Tag ein wenig mehr.

Spreche ich meinen „Mann“ darauf an, nimmt er es nicht ernst. Seine Standartantwort,wenn ich mich abends neben ihn liege und frage ob wir kuscheln: Du liegst doch neben mir, reicht das nicht? Öhm, nein. Das reicht mir nicht. Das ist kein Kuscheln. Nicht für mich. Aber was soll´s. Es bringt doch nichts. Also versuche ich es immer weiter, solange, bis er endlich nachgibt, und schon allein die Tatsache, dass ich ihn erst nerven muss, damit er mit mir kuschelt, macht die „Angelegenheit“ nicht wirklich besser. Vorallem, weil er zu 99 % das Kuscheln als „Einladung“ zum Sex ansieht.

Und das macht mich traurig, wütend, enttäuscht. Denn alles was ich in diesem Augenblick möchte, ist einfach Nähe. Und das kommt selten genug vor. Und eigentlich ist es auch im Moment nur, weil ich es für mich brauche, einfach mal in den Arm genommen zu werden. Und nicht, weil ich in seiner Nähe sein will (zumindest zurzeit nicht). Aber auch das ist ein anderes Thema.

 Seine Meinung:

„Kuscheln ist scheiße, was hab ich denn davon?“

„Keine Ahnung was du davon hast, aber mich macht es glücklich.“