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Zig Fragen , keine Antworten

Tage sind vergangen seit der Entschuldigung. Tag für Tag und ich weiß noch immer nicht genau, was er überhaupt von mir will. Auf meine Fragen, bekomme ich keine Antworten oder irgendwas schwammiges, was alles bedeuten kann, aber nichts aussagt.  Jeden Abend, die Gedanken.  Die Gespräche die nie stattfinden. Immer so kurz davor, das Handy zu nehmen und zu schreiben. Zu schreiben, um dann doch wieder zu löschen. Denn inzwischen weiß ich, egal was ich schreibe, ob 2 oder 10 Fragen – er sucht sich nur die heraus, die er beantworten will. Und wenn er keine beantworten möchte, ignoriert er halt alle und schmeißt mir was anderes hin.

Ich weiß, dass es besser für mich wäre, seine Nummer zu löschen. Denn dieses Gefühlschaos brauche ich nicht wieder.

Ja,  ich weiß es , und dennoch mache ich es nicht.

Ich stehe mal wieder zwischen Kopf und Herz. Mein Herz sagt mir, er meint seine Entschuldigung ernst. Mein Kopf sagt mir, warum sollte er, nach so langer Zeit ….

Und mein Bauchgefühl sagt mir, ich habe keine Ahnung.

 

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Unerwartete Entschuldigung

Kopfhörer. Laute Musik. Der Versuch mit der Musik, die Gedanken zu übertönen. Ein Blick aufs Handy. Farbe des blinkens – rosa. Bedeutung, Erinnerung an eine sinnlose Sache.  Ignoriert.

Nächstes Lied. Der Versuch die Gedanken zu übertönen, Zwecklos. Neues Lied, neue Gedanken. Neuer Blick aufs Handy. Neue Farbe, blau. Bedeutung – Facebook. Interessiert mich im Moment nicht.

Das Lied läuft. Das blinken des Handys ändert sich. Von blau, zu lila. Lila, eine Nachricht. Will ich wissen von wem? Eigentlich grad nicht. Aber da ich auf eine Antwort warte, nehme ich das Handy, entsperre es und mein Blick fällt auf die letzten drei Nummern, die mir über der Nachricht angezeigt werden.

Gedankenchaos in meinem Kopf. Ich kenne die drei letzten Ziffern … 111 … Ich habe den Besitzer, dieser Zahlen vor einem halben Jahr gelöscht. Aus meinem Leben. Aus meinem Handy. Und bis dato, ziemlich erfolgreich auch aus meinen Gedanken.

Und nun? Ein einzelner Smiley, starrt mich an.

Meine knappe Frage, was willst du?

  • Fragen, wie es dir geht…

Warum? Was soll das?

  • Darf ich nicht fragen, wie es dir geht? Es war scheiße damals und ich wollte mich entschuldigen.

 

Entschuldigen, wofür? Dass er mich wie eine komplette Vollidioten stehen lassen hat? Hat er seiner Meinung nach nicht, er konnte sich nur nicht vorstellen, was ich mit einem Mann will, der zu der Zeit keine eigene Wohnung hatte und bei einem Kollegen wohnte.

Vielen Dank dafür, dass ich als so oberflächlich hingestellt werde. Er hat mir keine Wahl gelassen, sondern für mich entschieden, dass ich so jemanden, in meinem Leben nicht brauche.

Und jetzt kommt er an und schreibt, es war scheiße von ihm. Wünscht mir eine gute Nacht und einen guten Morgen.

Was soll das?

Es wird Zeit

Es sollte einem egal sein. Denn eigentlich hatte man sich nichts gemeinsam aufgebaut. Dazu gab es keine gemeinsame Zeit. Aber es waren die Worte, die einem gegeben wurden. Die gesprochenen, die geschriebenen. Man selbst hat immer und immer wieder daran gezweifelt. Bekam aber von hier und da gesagt:

Hör auf alles in Frage zu stellen. Hör auf so misstrauisch zu sein. Genieße es. Mach den Kopf aus. Lass es einfach zu…

Danke. Für einen kleinen Augenblick, hat man es zugelassen. Zugelassen, dass man den Worten glauben schenkte.  Die Zweifel beiseite geschoben hatte. Es zugelassen, dass der andere einem Näher kommt. Und? Hat es was genützt? Nein.

Jeden Tag hackt man sich die Finger ab, um ihm nicht zu schreiben. Jeden Tag redet man sich ein, dass man keinen Grund hat, da zu sein, wo man sich nun befindet. Keinen Grund dazu hat morgens aufzuwachen, mit Tränen in den Augen. Und jeden einzelnen verdammten Tag, möchte man einfach nur eine Antwort auf das warum.

Vergiss ihn. Er ist es nicht wert.

Auch das weiß man selbst. Und man wird sauer. Sauer auf sich selbst, weil man noch immer an ihn denkt. Über ihn nachdenkt. Sich beim Lächeln erwischt, bei dem Gedanken an ihn.  Sich die Frage stellt, ob er eventuell auch noch an einen denkt, oder ob man aus seinem Leben schon verschwunden ist.

Und man möchte nicht mehr, als dass es aufhört. Die Gedanken. Die Tränen. Das Lächeln. Die Fragen. Das Warum.

Alles was man sich wünscht, ist das Glück zu finden. Ein Glück ohne f-uOberflächlichkeit. Ohne Lügen. Ohne Selbstverständlichkeit. Ohne allein zu sein, obwohl man nicht alleine ist.

Es wird Zeit. Zeit einen Weg zu finden, dass er im eigenen Leben keine Rolle mehr spielt.

Treat me like an option

and i´ll find someone

who will make me a priority ….

……  one of these days ……

 

 

Und dann kommt die Frage

Den ganzen Tag über, wird man immer wieder, durch irgendwelche Kleinigkeiten, an ihn erinnert. Aber da man Beschäftigung hat, schiebt man anachtslle Gedanken beiseite. Und wenn man sich doch einen Augenblick mit diesem beschäftigt, denkt man nur, er hat einen eh nicht verdient, also weg mit dem Gedanken.

Doch abends im Bett, wenn man einfach nur schlafen will, fängt es an, mit dem Warum? So viele Fragen, die alle mit warum beginnen. Und der einzige Mensch, der sie beantworten könnte, tut es nicht.

Hatte man auch schon alles. Und man gehört nicht zu den Menschen, die wirklich gut damit leben können, ohne eine Antwort auf das – Warum – zu bekommen. Mit Antworten darauf, könnte man einfacher damit abschließen. Selbst wenn die Antworten, absolut nicht so ausfallen würden, wie man sich vielleicht wünscht. Selbst wenn die Antworten, einen noch mehr verletzen würde.

Aber man hätte Antworten.  Doch die Genies, die man sich so an seine Seite holt, bevorzugen zu schweigen und die Antworten für sich zu behalten.

Danke hierfür.

 

Eiszeit

Tja, da ist man nun und fühlt wieder das, was man eigentlich nie mehr fühlen wollte. Das Gefühl allein zu sein, obwohl man im Grunde nicht alleine ist. Das Gefühl, so viel sagen zu wollen und kein Wort herauszubringen. Das Gefühl, dass sich alles geändert hat. Von heute auf morgen. Und das Gefühl, dass derjenige nicht ehrlich zu einem ist.

Oder ist man einfach nur empfindlich und bildet sich alles ein? Man stellt eine Frage, bekommt die Antwort die man hören wollte. Aber glauben kann man sie nicht. Denn es passt nicht zu dem, was drum herum ist.

Schweigen.

Warten beide darauf, dass der andere sagt –  es geht so nicht. Es macht keinen Sinn. – ?!

Es herrscht mehr oder weniger Eiszeit. Was mehr oder weniger von nur einer Seite ausgeht. Mit Begründung. Die man selbst aber nicht wirklich nachvollziehen kann.

Man hat vor einiger Zeit beschlossen, nicht mehr um den Platz im Leben eines Menschen zu kämpfen. Denn, wenn dieser Mensch einen in seinem Leben haben möchte, lässt er einen von sich aus teilhaben. Und wenn dieser Mensch nicht langsam damit beginnt, ist es für einen selbst besser zu gehen.

Diese Situation. Diese Gefühle. Diese Fragen. All das kommt einem bekannt vor. Und all das, möchte man in seinem Leben nicht mehr haben. Man hat einen nach dem anderen Menschen aus seinem Leben aussortiert, der einem nicht gut tat. Und man wird auch dieses mal aussortieren.

Auch wenn es vielleicht schmerzhaft ist. Denn man wurde wieder enttäuscht und die Kraft geht langsam zu Ende, es immer und immer wieder zu versuchen.

„Nähe: das sind zwei kurze Silben für: >> Hier hast du mein Herz und meine Seele. Bitte mach sie zu Hackfleisch. Viel Spaß dabei." <<