Wenn du denkst …

… dass ich dir hinterherlaufe, hast du dich mächtig geschnitten. Du wolltest, genau wie ich, diese Nacht noch einmal wiederholen. Aber wenn du nun denkst, dass ich darum bettel, Fehlanzeige. Du hast gefragt, wann es mir  passen würde, ich gab dir eine Antwort und habe dich um nichts weiter gebeten, als mir zu sagen, ob es dir an diesem Tag passt. Eine Antwort, Fehlanzeige.

Da haben wir es wieder, das typische Männerproblem. Antwort? Ach nein, wozu denn. Die meldet sich schon wieder und wieder … 

Halten wir fest; Einen Scheiß werde ich. Wenn du eine Frau brauchst, die dein Ego poliert, indem sie dir immer und immer wieder Nachrichten schreibt und fragt ob du denn erscheinen wirst oder nicht, bist du bei mir an der vollkommen falschen Adresse.

Und wenn du denkst, dass ich mich melden werde, wenn der vorgeschlagene Tag verstrichen ist, ohne dass du dich gemeldet hast,  denkst du wieder falsch.

Es mag eventuell eingebildet klingen, aber ich hab es wirklich nicht nötig um Sex zu betteln. Sex findet man an jeder Ecke, vorausgesetzt man will.

Also überleg es dir gut, ob du mich betteln lassen willst, denn du warst noch schärfer darauf, aus dem OneNightStand einen TwoNightStand zumachen.

-treat me like a game and i’ll show you how it’s played-

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16 Jahre später

Es ist einige Zeit vergangen und den Herren, der meinte sich entschuldigen zu müssen, musste mein Leben auch ganz schnell wieder verlassen. Denn so wirklich sagen, was er wollte, konnte er mir nicht. Und davon hatte ich wahrlich genug. Und seither habe ich auch keine Anstalten gemacht, einen weiteren Reinfall kennen zulernen.

Und dann, vor circa 2 Wochen, bekam ich eine Freundschaftsanfrage auf dem großen blauen Gesichtsbuch geschickt. Annehmen .. nicht annehmen? Ich kannte ihn. Ich kenne ihn sehr gut. Es sind 16 Jahre vergangen. 16 Jahre, seitdem wir das letzte Mal Kontakt hatten und ich erinnere mich daran, als wäre es Gestern gewesen. Denn schon damals war ich eine Meisterin in „Scheiss Ideen“ haben.

Wie dem auch sei … ich starrte auf die Anfrage und schloss Facebook, ohne sie anzunehmen oder abzulehnen. Unzählige Male öffnete ich sie wieder und überlegte …. Annehmen oder ablehnen?! Mein Verstand sagte mir, lehn ab. Der Rest von mir sagte, nimm an. Und da ich inzwischen weiß, dass mein Verstand auch nicht immer Recht hat, aber der Rest von mir auch nicht, nahm ich einfach an.

Und dann begann das Spielchen. Er schrieb mich zuerst an, ein wenig Smalltalk ein wenig bla bla und dann die Frage, wann wir uns denn mal wiedersehen.  Da ich wusste, dass er ein Ladenlokal besitzt, schlug ich vor, dass ich doch einfach mal mit einer Freundin vorbei schaue. Gesagt, getan. Zwei Tage später, saßen wir da.

Es herrschte peinliches Schweigen, was irgendwann etwas nachließ und dann fragte er: „Erinnerst du dich noch als ich … “ Ich schaute ihn nur an und lenkte geschickt vom Thema ab.

Zu Hause bekam ich weitere Nachrichten. Es hatte ihn gefreut mich zu sehen und er würde mich gerne wiedersehen. Und in diesem Moment wurde mir klar wo dies enden würde.

Und so endete es gestern Abend auch. Bei einer Flasche Wein, Gesprächen über früher und ohne Klamotten – in den Armen liegend.

Es endete mit der Erkenntnis, dass 16 Jahre manchmal nichts ändern. Das dieser Mann unglaublich gut für mein geschrottetes Selbstbewusstsein ist ( an dieser Stelle, herzlichen Dank an meinen Ex Nummer 2, der grandioses dazu beigetragen hat). Und der Erkenntnis, dass ich nichts zu verlieren habe, wenn ich einfach mal mache, ohne darüber nachzudenken, ob es nun eine scheiß Idee ist oder nicht.

Zuletzt sei gesagt, es war eine wirklich scheiß Idee, aber eine verdammt gute, die nach einer Wiederholung schreit.

Zig Fragen , keine Antworten

Tage sind vergangen seit der Entschuldigung. Tag für Tag und ich weiß noch immer nicht genau, was er überhaupt von mir will. Auf meine Fragen, bekomme ich keine Antworten oder irgendwas schwammiges, was alles bedeuten kann, aber nichts aussagt.  Jeden Abend, die Gedanken.  Die Gespräche die nie stattfinden. Immer so kurz davor, das Handy zu nehmen und zu schreiben. Zu schreiben, um dann doch wieder zu löschen. Denn inzwischen weiß ich, egal was ich schreibe, ob 2 oder 10 Fragen – er sucht sich nur die heraus, die er beantworten will. Und wenn er keine beantworten möchte, ignoriert er halt alle und schmeißt mir was anderes hin.

Ich weiß, dass es besser für mich wäre, seine Nummer zu löschen. Denn dieses Gefühlschaos brauche ich nicht wieder.

Ja,  ich weiß es , und dennoch mache ich es nicht.

Ich stehe mal wieder zwischen Kopf und Herz. Mein Herz sagt mir, er meint seine Entschuldigung ernst. Mein Kopf sagt mir, warum sollte er, nach so langer Zeit ….

Und mein Bauchgefühl sagt mir, ich habe keine Ahnung.

 

Unerwartete Entschuldigung

Kopfhörer. Laute Musik. Der Versuch mit der Musik, die Gedanken zu übertönen. Ein Blick aufs Handy. Farbe des blinkens – rosa. Bedeutung, Erinnerung an eine sinnlose Sache.  Ignoriert.

Nächstes Lied. Der Versuch die Gedanken zu übertönen, Zwecklos. Neues Lied, neue Gedanken. Neuer Blick aufs Handy. Neue Farbe, blau. Bedeutung – Facebook. Interessiert mich im Moment nicht.

Das Lied läuft. Das blinken des Handys ändert sich. Von blau, zu lila. Lila, eine Nachricht. Will ich wissen von wem? Eigentlich grad nicht. Aber da ich auf eine Antwort warte, nehme ich das Handy, entsperre es und mein Blick fällt auf die letzten drei Nummern, die mir über der Nachricht angezeigt werden.

Gedankenchaos in meinem Kopf. Ich kenne die drei letzten Ziffern … 111 … Ich habe den Besitzer, dieser Zahlen vor einem halben Jahr gelöscht. Aus meinem Leben. Aus meinem Handy. Und bis dato, ziemlich erfolgreich auch aus meinen Gedanken.

Und nun? Ein einzelner Smiley, starrt mich an.

Meine knappe Frage, was willst du?

  • Fragen, wie es dir geht…

Warum? Was soll das?

  • Darf ich nicht fragen, wie es dir geht? Es war scheiße damals und ich wollte mich entschuldigen.

 

Entschuldigen, wofür? Dass er mich wie eine komplette Vollidioten stehen lassen hat? Hat er seiner Meinung nach nicht, er konnte sich nur nicht vorstellen, was ich mit einem Mann will, der zu der Zeit keine eigene Wohnung hatte und bei einem Kollegen wohnte.

Vielen Dank dafür, dass ich als so oberflächlich hingestellt werde. Er hat mir keine Wahl gelassen, sondern für mich entschieden, dass ich so jemanden, in meinem Leben nicht brauche.

Und jetzt kommt er an und schreibt, es war scheiße von ihm. Wünscht mir eine gute Nacht und einen guten Morgen.

Was soll das?

Wahrheit …

… auch sie liegt im Auge des Betrachters.

Da ich noch immer im Besitz, einer gewissen Online Dating App bin, hatte ich das Vergnügen, mit einem meiner Reinfälle erneut Bekanntschaft zumachen.

Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass wenn man ein Foto von sich hoch lädt, einen noch mehr von den Vollpfosten, mit ihren ach so flachen Sprüchen anschreiben, besitze ich derzeit kein Bild, das anzeigt, wer denn so am anderen Ende der App sitzt.

So hatte ich das Vergnügen, von meinem ersten online Reinfall, erneut angeschrieben zu werden. Es blieben mir zwei Möglichkeiten; Preisgeben wer ich bin, oder es für mich behalten und mir erneut den Schwachsinn  anzutun, den er sich so aus den Fingern saugt.

Ich entschied mich für ersteres und schrieb ihm,  dass wir schon „live“, mehr oder weniger, das Vergnügen hatten.

Irgendwann kamen wir auf die kurze Zeit zu sprechen, die wir hatten und was ich ihm schrieb, war in seinen Augen „gemein“. Ich war der Ansicht, es war ehrlich und realistisch. Und wenn man es mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt, mag es einem vielleicht gemein vorkommen.

In seinen Augen, kommt es drauf an.

– Vorauf, weiß ich nun auch nicht so genau. –

Wie auch immer, Wahrheit liegt im Auge des Betrachters, und du betrachtest halt alles etwas anders.

Und siehe da, er gab mir Recht.  Er gab mir Recht, aber schrieb gleichzeitig, dass er mich nie angelogen hätte und das war der Moment, wo ich ihm erneut ein schönes Leben wünschte und viel Erfolg, bei was auch immer.

Man sieht sich immer zwei Mal im Leben ? Ich bin mir ganz sicher, dass war nicht das letzte Mal.  Irgendwann hat er wieder vergessen, wer hinter dem Nick steckt und wird mich wieder anschreiben, wie die Male davor auch. Und auch dann, wird sich seine Wahrheit nicht geändert haben.

Seine Wahrheit, ist seine eigene kleine Lügenwelt.

 

was mich beschäftigt oder auch nicht…

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