Mister M. – Die Alternative / Der letzte Tropfen / Part 1

Samstag 02. November 2013

Der wohl beste Tag in meinem Leben seit langer Zeit.

Ich habe keine Ahnung, wann ich das letzte Mal „feiern“ war, wahrscheinlich viel zu lange nicht. Obwohl mein Mann es nie verboten hat. An diesem Samstag war es mal wieder so weit. Und obwohl meine  Emma und ich irgendwie nicht wirklich Lust hatten, wie schon öfter, werden das irgendwie die besten Abende.

Warum auch immer, schlug Emma vor, dass ich doch meine Alternative fragen solle, ob sie nicht mitkommen möchte. Na ja, ich wusste er wollte auch weg, aber mal im Ernst, welcher Kerl will schon mit zwei durchgeknallten Weibchen weg? Wie sich herausstellte – er.

Um 21.50 Uhr schrieb ich ihm,  dass wir um 4 nach die Bahn nehmen – er kann ja mit, wenn er mag. Ich rechnete nicht wirklich damit. Doch er war da.

Mir war schon vorher klar, dass es irgendwie gefährlich werden konnte, wenn er wirklich erscheinen sollte. Deswegen, erklärte ich Emma zu meiner Aufpasserin, was ich dann als Fehler oder auch nicht herausstellen sollte.

Die Zeit ging vorüber und es war lustig… keine Frage. Mister M. und ich kamen uns näher.

Da wir Raucher ja diskriminiert werden ( 🙂 ) , gingen wir also raus um unsere Sucht zu befriedigen. Fehler ? Mister M. fing auf einmal an, dass es besser sei, wenn er jetzt geht, das wird dann doch zu heiß.

War es das, was ich wollte? Klares nein!

Bevor ich was sagen konnte, ergriff  Emma das Wort : „Klar ist es heiß, du stehst unter einem Heizstrahler.“  

Von diesem Moment an war ich eine gefühlte Ewigkeit Luft für die beiden. Denn ab diesem Moment, fingen die beiden an zu diskutieren. Wir saßen nun also wieder in dem Laden….ich schlürfte meinen Cocktail und fragte mich, was die beiden da so zu diskutieren hatten.

Mister M. näherte sich mir in dieser Zeit des öfteren gefährliche Nahe und ich dachte mir: na endlich!! – Pustekuchen – falsch gedacht.

Hmmmm…. ok, du hast Emma gesagt- spiel die Aufpasserin, selber Schuld Fräulein.

Dann war sie auf einmal verschwunden und ich hatte endlich seine Aufmerksamkeit. Seine Lippen kamen meinen ziemlich nahe und für den winzigen Bruchteil einer Sekunde, berührten sie sich. Und das war´s. Er saß da und sah mich an. Und dann dachte ich mir: Puhhh … so gibt das nichts.

Also zog ich ihn zu mir und tat das, was er die ganze Zeit wollte, aber irgendwie nicht fertig brachte. Ich küsste ihn. Beste Entscheidung an diesem Abend.

Dann sah er mich wieder an: „Du bist vergeben – du bist ein No-Go. Und das weißt du auch. Und darüber habe ich mit Emma geredet. Sie sagte mir, wenn du es nicht wollen würdest, würde ich das merken. Aber sie kennt dich und meinte, du willst das.“

No Go …  hmh …

Wir ließen bis 07.00 Uhr nicht die Finger voneinander. Bis zu der Zeit als ich lächelnd die Haustüre aufschloss und nicht viel später auch genauso in meinem Bett lag.

Lächelnd und Glücklich. Ein Gefühl, das ich so schon lange nicht mehr kannte.

Part 2 folgt … 

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