(K)eine Ahnung

Ich habe keine Ahnung, was für Gefühle ich im Moment haben soll. Ich weiß nur, ich habe das Gefühl, dass ich einfach alles falsch mache, was es nur falsch zu machen gibt. Ich habe das Gefühl, dass Du mir gut tust. Und ich habe das Gefühl, das ich Dir nicht mehr gut tue.

Es scheint, als befänden wir uns in einem ewigen Kreislauf. Ich will Dich nicht verletzen. Das ist das Letzte –

was ich will.

Du machst dich „fertig“, indem du für mich da bist. Und das will ich nicht. Ich will, dass es Dir gut geht. Denn Du weißt genauso gut wie ich, dass Du es mehr als verdient hast. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass Du jetzt da sitzt und denkst: >>Ich bin zweitrangig.<< Nein, bist Du nicht.

Ganz ehrlich, ich will Dich nicht verlieren. Aber, ich will auch nicht, dass du jeden Tag ein wenig mehr runtergezogen wirst, weil ich bin – wie ich bin. Meine Art die Dinge immer negativ zu sehen, immer alles schlecht zumachen, ganz ehrlich – wer braucht das schon?

Ich versuche oft, in dem was Du sagst, irgendetwas positives zu finden. Und so vieles was Du sagst, ist einfach nur Balsam für meine Seele. Aber was bringt es, wenn es mir gut geht, naja… zumindest teilweise besser, aber Du bleibst auf der Strecke? Nichts. Absolut rein garnichts.

Du sagst du hast das erste Mal Zweifel. Und ich nehme dir das absolut nicht übel. Du musst auch denken:

>> Was mache ich denn hier überhaupt?<<

Denn ich gebe Dir oft das Gefühl, es ist alles so oder so sinnlos. Dessen bin ich mir bewusst. Und auch das tut mir leid.

Ich weiß nicht was ich noch sagen soll, weil ich denke, ich mache es mit jedem Wort, das ich schreibe, nur noch schlimmer. Und es Dir nur noch schwerer.

Ich wünschte mir so sehr, ich könnte Dir sagen, was ich will.

Was ich fühle.

Was ich denke.

Aber ich weiß es eben nicht.

Alles was ich weiß, ist du bist mir ans Herz gewachsen. Als Mensch. Als Freund. Als jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Ich mir aber nicht sicher bin, ob das was ich fühle, einfach nur der Wunsch nachdem ist, nachdem ich mich sehne. Und das will ich für mich herausfinden. Denn ich werde nicht den Fehler von einst noch einmal machen.

Das wäre Dir gegenüber nicht fair.

Und mir auch nicht.

Wie haben wir festgestellt?!

Die Wahrheit ist scheiße, aber besser als wenn ich zu Dir sagen würde:

Ich bin mir sicher

– und innerlich habe ich Zweifel ohne Ende.

Und ja, -> DU <- bist gemeint.

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2 Kommentare zu „(K)eine Ahnung“

  1. „Alles was ich weiß, ist du bist mir ans Herz gewachsen. Als Mensch. Als Freund. Als jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Ich mir aber nicht sicher bin, ob das was ich fühle, einfach nur der Wunsch nachdem ist, nachdem ich mich sehne. Und das will ich für mich herausfinden. Denn ich werde nicht den Fehler von einst noch einmal machen.

    Das wäre Dir gegenüber nicht fair.

    Und mir auch nicht.

    Wie haben wir festgestellt?!

    Die Wahrheit ist scheiße, aber besser als wenn ich zu Dir sagen würde:

    Ich bin mir sicher

    – und innerlich habe ich Zweifel ohne Ende“

    Wieso sagst du es ihm nicht GENAUSO? Zweifel sind ok. Jeder zweifelt. Schweigen ist Gift, denn es geht nicht darum zu wissen woran man ist, sondern darum dass er weis, dass es dich beschäftigt. Und alleine die Tatsache, DASS es dich beschäftigt ist ein positives Zeichen.

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