Für einen Moment

Du wachst mitten in der Nacht auf und für einen winzig kleinen Augenblick, hattest du das Gefühl, dass Verstand und Herz seit langem wieder auf einer Wellenlänge liegen. Dass das Chaos im Kopf vorüber ist.

Für einen Moment wusstest du was du willst. Was das Richtige für dich ist. Du hast all die Entscheidungen getroffen, die dir solange schwer fielen. Es schien alles so einfach.

Und dann, in der nächsten Sekunde, denkt man darüber nach. Über die Konsequenzen die all die Entscheidungen nach sich ziehen würden und siehe da, du bist dir garnicht mehr so sicher.

Du liegst im Bett und verbringst den Rest der Nacht damit, dir den Kopf darüber zu zerbrechen, ob du einfach nur feige bist- weil du nicht das tust was dich glücklich macht. Ob du einfach weißt, dass es im Moment einfach das Beste ist – wenn auch nicht für dich. Du weißt eigentlich, dass du mit dem Rücken zur Wand stehst und es keinen anderen Weg, als nach vorne gibt.

Und trotzdem: Du stehst wieder da, wo du warst – bevor du für einen Bruchteil wusstest wo du hin willst. Und du wünschst dir, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem du noch einmal so sicher bist. Und das dieser Zeitpunkt lang genug anhalten wird – um das zu tun – was das Richtige für dein Herz, für deinen Verstand – einfach für dich ist.

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