30 Minuten

Man hat eine halbe Stunde Zeit. Eine halbe Stunde, in der man angelehnt an einer Hausmauer steht. Eine halbe Stunde in der man die Menschen beobachetet die ihren Weg gehen. Keiner der an einem vorbeigeht, nimmt wirklich Notiz von einem. Und man selbst erwischt sich dabei, wie man mit Neid auf einige Menschen schaut. Nicht der Neid auf ihre schicke Kleidung… oder Neid auf ihre Einkaufstaschen, die sie gerade aus Gucci, Burberry, Bvlgari & Co raustragen.

Sondern auf ihr Glück, das sie an ihrer Seite haben. Man sieht diese Päärchen an, wie sie sich anschauen. Wie er sie liebevoll in den Arm nimmt. Wie die beiden an der Ampel stehen und es scheint, als würde in diesem Augenblick die Zeit für die beiden still stehen. In diesen wenigen Sekunden, gibt es nur diese zwei Menschen.

Und man wünscht sich in diesem Moment nichts sehnlicher, als dass man das Gefühl wieder findet, in dem es scheint, als gäbe es nur einen selbst und den Menschen, den man liebt auf dieser Welt.

30 Minuten, in denen man nichts anderes macht, als darüber nachzudenken, was man hat und wonach man sich sehnt. 30 Minuten, in denen man vor Augen gehalten bekommt, was man sich wünscht.

30 Minuten in denen man sich wieder einmal die Frage stellt: Hat es überhaupt noch eine Chance?

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