Danke

Es gab eine Zeit, da hätte man alles dafür gegeben, bei dem einem Menschen sein zu können. Nur ein verdammtes einziges Mal, neben ihm einschlafen zu können. In seinen Armen, ganz nah bei ihm, die Augen zu schließen und zu wissen alles ist gut so wie es ist. Seine warme Haut zu fühlen, seinen Nähe zu spüren. Einmal seinem Atem zu lauschen. Eimal seinen Herzschlag zu erleben.

Nur ein einziges Mal, morgens in seinen Armen aufwachen. Die unglaubliche Verletzlichkeit in seinem Gesicht sehen zu können, in dem Gesicht, das so viel Wärme, Liebe, Geborgenheit ausstrahlt. Einmal die eigenen Lippen auf die seinen legen. Ihn zärtlich wach zu küssen. Ihn zu schmecken. Ihn mit jeder Faser des Körper fühlen.

So viel hätte man dafür gegeben.

Auf dieses Gefühl, der Liebe, des Verlangens, der Sehnsucht… folgte die Traurigkeit. Doch diese wich irgendwann dem Hass. Als auch dieses Gefühl gewichen war, blieb nichts.

Außer Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass dieser Mensch einen stärker gemacht hat. Mit all dem was er getan hat. An all dem, ist man gewachsen. So schmerzhaft es auch gewesen sein mag.

Danke!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s